Eagles erwartet heißes Topspiel gegen Saarlouis

Das Heimspiel am Samstag ist für die Eagles ein Höhepunkt der Hinrunde. Ab 19.30 Uhr will die Mannschaft in der Glockenspitzhalle ihre weiße Weste vor heimischem Publikum wahren. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Duell auf hohem Drittliga-Niveau freuen.

Donnerstag, 22. Okt. 2026
Rechtsaußen Lennart Kösters bot gegen Gelnhausen eine gute Leistung. Foto: samla

Für die Gäste aus dem Saarland geht es darum, den Anschluss an die beiden Spitzenteams aus Krefeld und Gelnhausen nicht weiter zu verlieren. Die Eagles wiederum wollen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die beiden Plätze für die Aufstiegsrunde weiter auf Distanz halten. Am Vereinsspieltag ist mit einer stimmungsvollen und lautstarken Kulisse zu rechnen. Schließlich werden auch zahlreiche Fans aus dem Saarland ihre Mannschaft unterstützen.Auch wenn sich das 30:30-Unentschieden am vergangenen Sonntag beim TV Gelnhausen für die Eagles wie ein Punktverlust anfühlte, weil sie nach 40 Minuten noch mit sieben Toren geführt hatten, überwogen im Nachhinein die positiven Erkenntnisse. „Das waren unsere besten 40 Minuten der Saison“, sagt Kapitän Niklas Ingenpass.

Insgesamt zeigt er sich mit dem bisherigen Saisonverlauf nach dem Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga zufrieden: „Wir haben vom ersten Spieltag bis zur 40. Minute in Gelnhausen absolut unseren Job gemacht und alles sehr seriös und gut durchgezogen. Leider haben wir dann vielleicht unsere schlechtesten 20 Minuten der Saison gespielt. Da fehlte uns teilweise aber auch das Quäntchen Glück.“ Mit der HG Saarlouis wartet am Samstag die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Eagles. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, die in der Liga hier und da Probleme hatte. Trotzdem dürfen wir nicht den Fehler machen, zu glauben, dass sie gegen uns nicht gewinnen kann. Es bleibt ein schweres Topspiel“, warnt Niklas Ingenpass. Zugleich formuliert der Kapitän den eigenen Anspruch klar: „Wenn wir aufsteigen wollen, muss es unser Anspruch sein, solche Spiele zu Hause für uns zu entscheiden.“ Für ihn wird die Partie zudem zu einem Wiedersehen mit dem Gästetrainer Jörg Lützelberger, der ihn während seiner drei Jahre beim damaligen Verein in Konstanz trainierte.

Auch HSG-Trainer Mark Schmetz zog nach dem Auftritt in Gelnhausen ein überwiegend positives Fazit. „Das war auswärts gegen eine so starke Mannschaft 40 Minuten lang unsere beste Saisonleistung. Ich wusste allerdings, dass der Gegner in dieser vollen und lauten Halle noch einmal zurückkommen würde. Gelnhausen hat dann mehr richtig gemacht, während wir zu viel liegengelassen haben“, analysiert der Coach. Für Samstag erwartet Mark Schmetz im Vergleich zum letzten Sonntag ein ganz anderes Spitzenspiel. „Saarlouis bringt deutlich mehr Körperlänge und Wurfgewalt aus dem Rückraum mit. Die Mannschaft spielt häufig mit sieben Feldspielern gegen sechs sowie mit verschiedenen Abwehrvarianten. Wir müssen versuchen, ihre Stärken möglichst gut aus dem Spiel zu nehmen“, sagt der HSG-Trainer.

Hoffnung setzt Mark Schmetz darauf, dass die Grippewelle der vergangenen beiden Wochen inzwischen überstanden ist. Bis auf die Langzeitverletzten Marvin Kix und Matija Mircic hofft er, seinen kompletten Kader zur Verfügung zu haben. Ein kleines Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Rechtsaußen Niklas Michalski, der in Gelnhausen bereits in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt passen musste. Für ihn kam der junge Lennart Kösters ins Spiel, der seine Chance nutzte und dafür ein ausdrückliches Lob des Trainers erhielt: „Er hat seine Sache als sehr junger Spieler vor einer solchen Kulisse wirklich sehr gut gemacht – auch in der Abwehr.“

Tickets für das Heimspiel am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, gegen die HG Saarlouis gibt es online unter www. hsg-krefeld-niederrhein.de/Tickets/