Drei Begegnungen konnten die Krefelder für sich entscheiden, einmal gab es ein Unentschieden. Am 18. Februar 2024 trennten sich die Teams in der Rodaustrom-Sportarena vor 472 Zuschauern 29:29. Zuletzt entführten die Eagles am 25. Januar 2025 beim 31:25-Erfolg beide Punkte aus Rodgau.
Auch am Samstag gehen die Krefelder als klarer Favorit in die Partie. Gleichzeitig erwartet sie erneut ein Gegner, der gegen den Spitzenreiter nichts zu verlieren hat. „Ich erinnere mich noch an das Unentschieden vor zwei Jahren in Rodgau. Das war in der engen und lauten Halle eine unangenehme Aufgabe“, sagt HSG-Trainer Mark Schmetz. Seitdem habe sich die Mannschaft zwar etwas verändert, gefährlich sei sie aber weiterhin. „Ihr Torwart ist sehr stark. Sie haben zwei gute Außen und zwei große und starke Kreisläufer.“
Schmetz rechnet deshalb mit einem hoch motivierten Gastgeber: „Rodgau wird sich gegen den Spitzenreiter sicherlich sehr gut präsentieren. Wir müssen wieder bereit sein, unsere wichtigen Aufgaben zu erledigen.“ Gleichzeitig vertraut der Trainer auf die bisher gezeigten Qualitäten: „Meine Mannschaft hat bisher in allen Spielen gezeigt, dass sie ruhig bleibt, wenn es mal nicht so läuft, und in der zweiten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellen kann. Wir müssen als Favorit bestimmen, wie das Spiel ausgehen soll.“ Eine Einschätzung, die auch der Sportliche Leiter Stefan Meler teilt. Trotz des gelungenen Saisonstarts sieht er bei den Eagles noch Entwicklungspotenzial. „Es geht ja nicht nur darum, die Spiele zu gewinnen, sondern auch darum, wie sich das Team entwickelt. Auch wenn die Ergebnisse deutlich sind, gibt es Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen.“ Die Mannschaft ziehe dabei engagiert mit: „Die Spieler nehmen den Input der Trainer mit großem Eifer auf. Wir müssen uns mit Blick auf die Aufgaben, die uns im Oktober erwarten, noch weiter steigern.“
Der Gegner
Die HSG Rodgau Nieder-Roden belegt derzeit den 13. Tabellenplatz und konnte bislang einen Sieg verbuchen. Zuletzt unterlagen die Rodgauer bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II mit 24:29. Mit der Leistung seiner Mannschaft war Rodgaus Trainer Christian Sommer anschließend nicht zufrieden. „Das war alles andere als das, was wir uns vorgestellt haben. Ich glaube, dass Dutenhofen schlagbar gewesen wäre. Wir haben allerdings leider noch mehr Fehler als sie produziert“, wird der Coach auf der Vereins-Homepage zitiert. Für die Eagles ist damit klar, dass sie sich auch in Rodgau auf eine intensive Aufgabe einstellen müssen. Trotz der Favoritenrolle gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die eigene Spielidee konsequent umzusetzen.