Am Gründonnerstag gastiert die Mannschaft beim Tabellenfünften VfL Eintracht Hagen. Am Sonntag, 12. April, um 17 Uhr empfängt sie den Viertplatzierten VfL Potsdam am Glockenspitz. Fünf Tage später steht das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter in Bietigheim auf dem Programm. Fraglos hohe Hürden – doch mit dem gewachsenen Selbstvertrauen der Rückrunde ist den Eagles eine Überraschung zuzutrauen. Im Hinspiel gegen Hagen hielt die HSG lange Zeit mit und musste sich erst in der Schlussphase geschlagen geben. Die knappe 33:36 (20:20)-Niederlage spiegelt den engen Spielverlauf wider. „Natürlich haben wir noch im Kopf, dass wir im Hinspiel nah dran waren. Zudem haben wir uns in der Rückrunde weiter gesteigert. Ich bin überzeugt, dass wir dort ein gutes Spiel zeigen können. Irgendwann muss uns auch auswärts eine Überraschung gelingen“, sagt Trainer Mark Schmetz.
Hagen zählte vor der Saison zu den Aufstiegskandidaten, blieb bislang jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt konnte das Team seine Rückrundenbilanz mit 12:2 Punkten deutlich verbessern. Schmetz betont daher die große Qualität und Tiefe des Kaders: „Damit können nicht viele Mannschaften mithalten. Dort ist jede Menge Erst- und Zweitligaerfahrung vorhanden. Pouya Norouzi ist der absolute Leistungsträger und einer der besten Linksaußen der Liga. Auf der Rückraummitte spielt mit Niclas Pieczkowski ein ehemaliger Nationalspieler.“Im Hinspiel stellten die Eagles den VfL mit der 7-gegen-6-Variante gegen dessen offensive 3:2-Abwehr vor Probleme. „Inzwischen agiert Hagen jedoch häufiger mit einer defensiveren 5:1-Abwehr. Für uns ist es dennoch hilfreich, dass Hagen in vielen Abläufen ähnlich spielt wie Dormagen – allerdings mit noch höherer individueller Qualität“, erklärt der HSG-Coach.Während es für die HSG das erste Spiel in der Hagener Ischeland-Halle ist, kennt Falk Kolodziej die Bedingungen vor Ort bereits: „Dort zu spielen ist immer eine spannende Aufgabe. Der Trainer lässt sich regelmäßig etwas Besonderes einfallen. Wir müssen uns gut vorbereiten und flexibel reagieren.“
Nach dem intensiven Kraftakt gegen Dormagen legte Mark Schmetz im Training bewusst den Schwerpunkt auf Regeneration: „Man hat gemerkt, dass einige Spieler am Samstag an ihre Grenzen gegangen sind. Die zwei Punkte geben uns aber neuen Schwung und richten den Fokus voll auf die Aufgabe am Donnerstag.“Das gilt auch für die Fans der Eagles, die sich zahlreiche auf den 84 Kilometer langen Weg nach Hagen machen wollen.
Tickets für das Heimspiel gegen den VfL Potsdam am Sonntag, 12.4.2026 um 17 Uhr sind online unter: https://tickets.hsg-krefeld-niederrhein.de und an der Abendkasse erhältlich.