Eagles unterliegen im Derby in Essen

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen den TV Hüttenberg gelang es dem Team im Abstiegskampf nicht, auswärts nachzulegen. Vor 120 mitgereisten Fans unterlag das Team von Trainer Mark Schmetz dem Tabellenkonkurrenten mit 32:40.

Mittwoch, 25. Feb. 2026
Matija Mircic kann hier den Essener Felix Mart nicht stoppen. Foto: HBL2/Dennis Ewert

Von Beginn an fanden die Eagles nur schwer Lösungen gegen die kompakte Defensive der Essener sowie deren starkes Eins-gegen-eins-Spiel im Angriff. Bereits ab der neunten Minute (5:6) liefen die Eagles einem Rückstand hinterher. TUSEM setzte sich in der Folge zunehmend ab und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Treffer aus. Beide HSG-Torhüter hatten angesichts zahlreicher Abwehrlücken einen schweren Stand. Mit einer 21:17-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten zunächst die Eagles: Falk Kolodziej verwandelte den ersten Angriff per Siebenmeter. Doch anstatt weiter zu verkürzen, gerieten die Mannschaft erneut unter Druck. Innerhalb von fünf Minuten erhöhte TUSEM den Vorsprung auf sechs Tore und stellte damit früh die Weichen auf Sieg. Spätestens beim 35:25 – sieben Minuten vor dem Abpfiff – war die Partie entschieden. Die Eagles zeigten dennoch Moral und bemühten sich bis zum Schluss, das Ergebnis in Grenzen zu halten.

Trainer Mark Schmetz ordnete die Niederlage nach dem Spiel ein: „Essen hat auch in der Höhe verdient gewonnen. Man hat gemerkt, dass die Belastung der vergangenen Tage mit Spielen am Mittwoch, Samstag und heute zu groß war. Uns haben am Ende etwa zehn Prozent an Körnern gefehlt. In Essen zu spielen, gehört zu den schwersten Auswärtsaufgaben der Liga – das intensive Eins-gegen-eins ist bekannt. Wir haben zu häufig nur reagiert und es nicht geschafft, TUSEM mit konsequenten Stopp-Fouls ins Zeitspiel zu zwingen. Zudem haben wir so viele technische Fehler gemacht wie zusammen in den vergangenen zwei Monaten.”

HSG: Guitart, Rüspeler – Kolodziej (3/3), Kix (5), Klasmann, Schneider (9), Siegler (2), Schulz, Marquardt (1), Michalski (4), Jagieniak (1), Persson (3), Ingenpaß (4), Rose (1), Mircic (1).

Schiedsrichter: Fabian Friedel/ André Schlieder.