Die Fans der Eagles und auch die neutralen Zuschauer verließen am Samstag nach einem echten Handballfest mit dem 37:34-Erfolg gegen den TSV Bayer Dormagen begeistert die Yayla-Arena. Das spiegelte sich deutlich in den zahlreichen positiven Kommentaren wider.
Auch bei den Verantwortlichen herrschte nach dem Schlusspfiff große Zufriedenheit. Die vierte Austragung eines Punktspiels in der Arena erwies sich erneut als voller Erfolg. Dazu trug auch die Aktion zur Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr 2036, 2040 und 2044 unter dem Motto „Gemeinsam für den größten Moment!“ bei.
„Wir alle würden uns sicher über Olympische Spiele in unserem Land freuen. Mit der Yayla Arena in Krefeld haben wir eine olympiareife Sportstätte“, sagte Simon Krivec, Vorsitzender der HSG Krefeld Niederrhein. Gleichzeitig machte er auf einen entscheidenden Punkt aufmerksam: „Sportliche Höchstleistungen bedürfen jedoch jahre-, meist jahrzehntelanges Training, Disziplin, Ehrgeiz und nicht zuletzt eine Infrastruktur, die es einem erlaubt, seine sportlichen Fähigkeiten zu entfalten. Und genau hier fehlt es: Mit einer Yayla Arena entwickelt kein junger Sportler in Krefeld (der durchschnittliche Sportler der oben genannten Spiele ist heute im Kindergarten- oder Grundschulalter!) die Fähigkeit zu Olympischen Weihen. Es ist die Qualität der Sportplätze, der Turn- und Sporthallen, die darüber entscheiden wird, ob unser Nachwuchs den Sprung zu Olympia schafft.“
Daher richtete er einen eindringlichen Appell an die Stadt Krefeld: „Saniert unsere Sportstätten, saniert endlich die Glockenspitzhalle! Nicht allein für die HSG Krefeld Niederrhein – Die Eagles, die am Samstag wieder eindrucksvoll bewiesen haben, welchen Stellenwert der Handballsport in Krefeld und der Region genießt, sondern vor allem für unseren sportlichen Nachwuchs. Gebt ihnen in unserer Stadt eine sportliche Perspektive.“
Simon Krivec dankte den weit über 5.000 Zuschauern, den Sponsoren und nicht zuletzt der Sparkasse Krefeld für die Unterstützung.
Auch die Analyse von Geschäftsführer André Schicks fiel positiv aus: „Es war wieder ein phantastischer Abend in der Yayla Arena, und der Handball konnte wieder stellvertretend für eine ganze Region unter Beweis stellen, welche Bedeutung dieser hier hat. Über 5000 begeisterte Handballfreunde machten sich lautstark von den Rängen bemerkbar und unterstützen die beiden Mannschaften nach Kräften. Dies alles in Atmosphäre, die familienfreundlicher nicht sein kann. Aber natürlich gebe ich da auch unserem Vorsitzenden recht, wenn wir junge Talente zu Olympia bringen möchten, bedarf es hier auch der infrastrukturellen Möglichkeiten. Aber jetzt freuen wir uns über die gewonnen Punkte und blicken positiv auf die kommenden Aufgaben.“
Der Sportliche Leiter Stefan Meler stellte neben dem großartigen Eventcharakter insbesondere die Leistung der Mannschaft heraus: „Diesmal stand der Sport in der 2. Liga mit dem wichtigen Derby gegen Dormagen im Mittelpunkt. Wir haben ein super Spiel geboten mit allen Höhen und Tiefen und verdient gewonnen. Die Mannschaft hat großartig gefightet. Es gab sehr gute Einzelleistungen und Highlight-Situationen. Da war alles zu sehen, was das Handballer Herz begehrt. Der Sieg ist enorm wichtig. Die Mannschaft fightet um jeden Punkt und den Klassenerhalt. Wir haben am Samstag unter Beweis gestellt, dass wir in der Rückrunde weiter auf Augenhöhe sind und jetzt auch häufiger punkten können. In jedem Spiel sehen wir unsere Chance, egal gegen wen, und werden bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen.“
Florian Kaulen, für Marketing und Partnermanagement bei der HSG verantwortlich, stellt die Unterstützung verschiedener Sponsoren heraus, die beim Umzug von der Glockenspitzhalle in die Arena maßgeblich beteiligt sind: „Starke Leistungen auf dem Spielfeld sind das, was alle sehen. Was oft unsichtbar bleibt sind die Menschen, die genau das möglich machen. Der einmalige Umzug ist für uns als HSG immer wieder mit viel Aufwand, Planung und Risiko verbunden. Nur dank starker Partner im Hintergrund ist es uns nun zum wiederholten Male gelungen, diese Herausforderungen zu meistern, denn sie waren größer denn je.“
Besonders herausheben möchte er das Engagement von Thorsten Pütz und seiner Firma ep-plan GmbH, die einen großen Teil der Logistik und Planung übernommen haben. Ständiger Austausch mit Florian Glaudo, Geschäftsführer der Fliesen Glaudo GmbH und seinem Team war von Nöten, um die vielen Tonnen an Spielfeldboden von A nach B zu transportieren, damit diese im Anschluss auf- und abgebaut werden konnten. Zwischendurch wurde darauf dann vor über 5.000 Menschen Handball gespielt. Saisonrekord in der 2. HBL.
Die gesamte technische Abwicklung von Marco Werschbröcker und seinem tollen Team von IVT – Ilbertz Veranstaltungstechnik GmbH nicht zu vergessen: TV-Übertragung, Live-Regie, Bespielung der LED-Banden/Würfel & Implementierung der Auszeit-Buzzer sind dabei nur ein kleiner Teil vieler Aufgabenbereiche. Abgerundet durch Dennis Winter und der BlaueErdbeere Werbetechnik GmbH, die für das Branding in der Arena zuständig waren und unter anderem die beeindruckenden Banner auf der Nordtribüne produziert haben. „Und ganz wichtig: Die vielen ehrenamtlichen Helfer, die von früh morgens bis spät abends in jeglichen Bereichen unterstütz haben. Erfolg entsteht nicht nur im Spiel. Er entsteht im Miteinander. Daher gilt bei uns nach wie vor: GEMEINSAM HOCH HINAUS“, sagt Florian Kaulen.
Tickets für das Heimspiel gegen den VfL Potsdam am Sonntag, 12.4.2026 um 17 Uhr sind online unter: https://tickets.hsg-krefeld-niederrhein.de und an der Abendkasse erhältlich.