Bleiben die Eagles im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga weiter im Rennen? Diese Frage wird am Samstag ab 18 Uhr in der Glockenspitzhalle beantwortet, wenn der TuS N-Lübbecke zu Gast ist. Mit einem Sieg wahrt die HSG als Aufsteiger weiter die Chance auf den Klassenerhalt.Dabei setzt die Mannschaft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen. Der Gegner aus Ostwestfalen soll vom Anwurf an spüren, dass es an diesem Abend am Niederrhein nichts zu holen gibt. Aufgrund des Schul- und Vereinsspieltags wird eine stimmungsvolle Kulisse erwartet, denn zahlreiche Vereine haben das Angebot der HSG genutzt.
Trainerteam und Mannschaft zeigen sich weiterhin zuversichtlich, den Endspurt um Platz 16 erfolgreich gestalten zu können. „Die Enttäuschung nach der Niederlage in Coburg war groß – und das ist auch gut so. Aber bereits am Dienstag im Training war das verarbeitet. Die Spieler glauben fest daran, dass wir es noch schaffen können. Das merkt man daran, wie sie sich gegenseitig pushen und mit welcher Intensität sie trainieren. Sie sind heiß und brennen auf das Spiel. Uns allen war von Saisonbeginn an klar, dass wir in dieser Liga in eine solche Situation geraten können. Viele Konkurrenten haben vermutlich nicht mehr damit gerechnet, dass wir noch im Rennen sind, und uns ähnlich wie Oppenweiler gesehen“, sagt Trainer Mark Schmetz.Bereits im Hinspiel bekam Lübbecke zu spüren, dass die Eagles ein ernstzunehmender Gegner sind. Damals rettete sich der TuS erst mit einem Siebenmeter in letzter Sekunde zu einem glücklichen 28:28-Unentschieden.
Die Ostwestfalen werden alles daransetzen, ihr letztes Auswärtsspiel der Saison erfolgreich zu gestalten. Das bewiesen sie zuletzt mit ihrem Sieg in Essen. „Das ist eine Mannschaft, die in der Rückrunde viele Punkte geholt hat. Der breite Kader verfügt über zahlreiche Rückraumspieler mit unterschiedlichen Qualitäten. Aber für uns zählt nur eines: Wir müssen gewinnen und werden alles hineinwerfen, damit die Punkte in Krefeld bleiben. Natürlich wissen wir am Freitag, wie Essen gespielt hat – aber das ist für uns nebensächlich. Für uns zählt nur ein Sieg“, betont Mark Schmetz.Trotz einiger Blessuren werden – mit Ausnahme von Matija Mircic – alle Spieler wie zuletzt in Coburg auf die Zähne beißen. Für einige Akteure wird es zudem das letzte Heimspiel im gelb-schwarzen Trikot der HSG sein. Auch Co-Trainer Chris Oploh wird den Verein nach Saisonende verlassen. Die Verabschiedungen finden im Anschluss an die Partie statt. Daher bittet die HSG alle Zuschauer, nach dem Spiel noch auf ihren Plätzen zu bleiben, um den Spielern und dem Trainer einen würdigen Abschied zu bereiten.
Tickets für das Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke am Samstag, 30 Mai, 18 Uhr, sind online unter: https://tickets.hsg-krefeld-niederrhein.de und an der Abendkasse erhältlich.