Korschenbroich im Rückspiegel, Friesenheim voraus
Keine Woche ist es her, dass 5.300 Zuschauer dem Spektakel gegen den TV Korschenbroich vor Ort beiwohnten. Dass die HSG vor heimischer Kulisse klar mit 37:26 siegte, dürfte einer von vielen wichtigen und positiven Aspekten gewesen sein. Die Mannschaft von Mark Schmetz scheint, mit Druck umgehen zu können und führt auch nach dieser Partie die Tabelle an – auch wenn der einzig wirkliche Verfolger TV Gelnhausen sich nicht abschütteln lässt und es auf einen Showdown im April beim direkten Duell hinausläuft.
Ähnlich wie in den Partien gegen Korschenbroich, Mundenheim und auch Dutenhofen-Münchholzhausen gehen die Seidenstädter als haushoher Favorit in die Partie. Diese Rolle haben sich die Gelb-Schwarzen durch überzeugende Auftritte erarbeitet und wollen ihr auch im Vergleich mit der Zweitvertretung der Eulen Ludwigshafen gerecht werden. Mit den Fans im Rücken und einer taktisch überzeugenden Leistung soll das gelingen: “Wir nehmen die Eindrücke aus dem Korschenbroich-Spiel natürlich mit und freuen uns auf das Spiel gegen Friesenheim – hoffentlich wieder vor toller Kulisse. Für uns ist klar, dass wir den Heimspiel-Februar mit einem weiteren Sieg abschließen wollen. Dafür müssen wir gegen Friesenheim jedoch erneut unseren Game-Plan gewissenhaft umsetzen.”
Wichtiger HLZ-Sieg gegen Korschenbroich zuletzt
Der Gegner steht derzeit mit 13:29 Punkten auf Rang elf und damit auf dem ersten Platz der “Bottom-Six”, der Mannschaften auf den unteren sechs Rängen der Tabelle. Auf den ersten Abstiegsplatz, auf dem derzeit der TV Aldekerk rangiert (10:32 Punkte), weisen die Rheinland-Pfälzer drei Punkte Vorsprung auf. Eminent wichtig war in diesem Zusammenhang der knappe Sieg gegen den TV Korschenbroich vor zwei Wochen, als das HLZ beim 26:27 zwei Punkte aus der Waldsporthalle entführte und sich so ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffte.
HSG-Trainer Mark Schmetz rechnet derweil mit möglichen personellen Überraschungen beim Gegner: “Selbstredend reisen die Gäste mit dem Gedanken an, aufgrund der tabellarischen Situation nichts zu verlieren aber alles gewinnen zu können. Wir müssen uns überraschen lassen, wer schlussendlich mitreist, da Friesenheim durch die Verzahnung von 1. Mannschaft, 2. Mannschaft und der A-Jugend über einen großen Pool an bestens ausgebildeten Spielern verfügt. Wir stellen uns zudem auf einen sehr beweglichen und schnellen Gegner ein, der vor allem über Eins-gegen-Eins- und Zwei-gegen-Zwei-Situationen Tore zu erzielen versucht. In der Verteidigung bauen sie auf eine stabile 6:0-Abwehr.”
Bester Werfer im Team von Gabriel Schmiedt ist Rückraumspieler Lennart Cotic (93 Tore, davon 31 per Siebenmeter), der viele Entscheidungen im Angriffsspiel trifft und sich insbesondere durch dieses Entscheidungsverhalten auszeichnet.
Gut verkaufte Partie mit klarer Favoritenrolle
Mark Schmetz und sein Team gehen das Spiel selbstbewusst an. So formuliert es auch der Übungsleiter: “Wir wollen ein gutes Heimspiel machen und uns immer weiter entwickeln. Dabei sind wir der klare Favorit in diesem Spiel und das wollen und müssen wir auch auf die Platte bringen. Dafür arbeiten die Jungs unter der Woche akribisch.”
Dass diese Arbeit auch beim Publikum Anklang findet, spiegelt sich in den Zuschauerzahlen wider. Bereits jetzt ist die Nachfrage mit über 700 verkauften Tickets groß.
Tickets sind vorab online erhältlich unter tickets.hsg-krefeld-niederrhein.de, am Spieltag öffnet die Tageskasse anderthalb Stunden vor Spielbeginn.
Die Partie wird für alle Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, wie gewohnt live über sportdeutschland.tv übertragen.