Es waren intensive Tage und Wochen für Stefan Meler. Die Aufgabe, einen passenden Ersatz für Lars Jagieniak und Partner für Niklas Ingenpaß am Kreis zu finden, stellte sich als hochkompliziert dar. Nun können die Eagles Vollzug melden, nachdem Kolen Krancz, der bereits vor einiger Zeit im Probetraining bei der HSG positiv aufgefallen war, einen Kontrakt unterzeichnet hat.
Über Ungarn nach Flensborg
Der 21-jährige Kreisläufer aus dem ungarischen Komárom wurde beim Spitzenclub Tatabánya KC ausgebildet und absolvierte für den European League Teilnehmer auch insgesamt fünf Spiele, ehe er zwei Spielzeiten für den HC Erlangen II in der 3. Liga Süd aktiv war. Zur aktuellen Saison schloss er sich DHK Flensborg aus der 3. Liga Staffel Nord-Ost an. Dort erzielte er in 19 Spielen 49 Treffer und ist sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar.
Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten gestaltete sich zu dieser Phase der Saison erwartungsgemäß sehr kompliziert: “Durch die Verletzung Lars Jagieniaks, der vermutlich bis Saisonende ausfallen wird, hatten wir auf der Kreisläuferposition Handlungsbedarf. Hier haben wir uns einige Zeit gelassen, um intensive Gespräche mit potentiellen Kandidaten zu führen und die bestmögliche Lösung zu finden. Die Verhandlungen gestalten sich vor Saisonbeginn bei Öffnung des Transferfenster selbstverständlich einfacher als nun kurz vor Schluss ebenjenes Transferfensters.”
Dass die Suche nicht nur abgeschlossen sondern auch von ausgesprochenem Erfolg gekrönt ist, bekräftigt Meler: “Wir haben in Kolen Krancz schlussendlich einen Spieler gefunden, der aus seinem Probetraining vor längerer Zeit sehr gut in Erinnerung geblieben ist und glücklicherweise von seinem Club freigegeben wurde. Kolen ist ein sehr junger, ehrgeiziger und hervorragend ausgebildeter Spieler, der große Lust hatte, nach Krefeld zu kommen. Er wird Niklas Ingenpaß offensiv und defensiv Entlastung verschaffen, zudem wird er uns mit seiner spektakulären Art und seinem Feuer im Spiel sehr gut tun.”
Herzlich Willkommen bei der HSG Krefeld Niederrhein, lieber Kolen!